01 Gürtel
Beim Starten des Motors oder während der Fahrt kann es vorkommen, dass der Keilriemen Geräusche macht. Dafür gibt es zwei Gründe: Entweder wurde er schon lange nicht mehr nachgespannt und kann nach Feststellung der Geräusche rechtzeitig nachjustiert werden, oder er ist verschlissen und muss ausgetauscht werden.
02 Luftfilter
Ist der Luftfilter zu stark verschmutzt oder verstopft, führt dies direkt zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch und schlechterer Motorleistung. Überprüfen Sie den Luftfilter daher regelmäßig, am besten täglich. Bei geringem Staubgehalt und leichter Verstopfung können Sie den Filter mit Druckluft von innen nach außen ausblasen und den Motor weiter verwenden. Ein stark verschmutzter Luftfilter sollte jedoch rechtzeitig ausgetauscht werden.
03 Benzinfilter
Sollte sich herausstellen, dass die Kraftstoffzufuhr nicht reibungslos ist, überprüfen Sie rechtzeitig, ob der Benzinfilter verstopft ist, und tauschen Sie ihn gegebenenfalls aus.
04 Motorkühlmittelstand
Nachdem der Motor abgekühlt ist, prüfen Sie den Kühlmittelstand. Er sollte zwischen der Markierung für „Max“ und „Mini“ liegen. Falls nicht, füllen Sie bitte umgehend destilliertes Wasser, gereinigtes Wasser oder Kältemittel nach. Die nachgefüllte Menge darf die Markierung für „Max“ nicht überschreiten. Sinkt der Kühlmittelstand innerhalb kurzer Zeit rapide, suchen Sie bitte nach Lecks oder lassen Sie Ihr Fahrzeug in einer Fachwerkstatt überprüfen.
05 Reifen
Der Reifendruck hat direkten Einfluss auf die Fahrsicherheit. Zu hoher oder zu niedriger Reifendruck kann negative Folgen haben. Im Sommer, bei hohen Temperaturen, sollte der Reifendruck niedriger sein. Im Winter, bei niedrigeren Temperaturen, sollte der Reifendruck ausreichend sein. Prüfen Sie die Reifen regelmäßig auf Risse. Bei Sicherheitsrisiken müssen die Reifen umgehend ausgetauscht werden. Achten Sie bei der Wahl neuer Reifen darauf, dass das Modell dem der Originalreifen entspricht.
Die 11 häufigsten Fehler bei der Autowartung:
1. Kühlen Sie das Auto nach Sonneneinstrahlung mit kaltem Wasser ab.
Nachdem das Fahrzeug im Sommer der Sonne ausgesetzt war, kühlen manche Autobesitzer es mit einer kalten Dusche ab, in der Annahme, es so schnell abzukühlen. Doch schnell wird klar: Nach dem Abduschen heizt sich das Auto sofort wieder auf. Denn nach der Sonneneinstrahlung sind Lack und Motor sehr heiß geworden. Die dadurch entstehende Wärmeausdehnung und -kontraktion verkürzt die Lebensdauer des Lacks, lässt ihn allmählich seinen Glanz verlieren und führt schließlich zu Rissen und Abblättern. Im Falle eines Motorschadens können die Reparaturkosten hoch ausfallen.
2. Halten Sie Ihren linken Fuß auf der Kupplung.
Manche Fahrer lassen beim Fahren den linken Fuß stets auf der Kupplung, in der Annahme, so das Fahrzeug besser kontrollieren zu können. Tatsächlich ist diese Methode jedoch sehr schädlich für die Kupplung, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten. Dauerhaftes Halbkuppeln führt zu schnellem Kupplungsverschleiß. Daher sollten Sie die Kupplung nicht gewohnheitsmäßig halb durchtreten. Auch das Anfahren im zweiten Gang schädigt die Kupplung vorzeitig; das Anfahren im ersten Gang ist die korrekteste Methode.
3. Den Gang einlegen, ohne die Kupplung zu betätigen, bis zum Ende durchschalten.
Das Getriebe fällt oft ohne erkennbaren Grund aus. Meist liegt es daran, dass die Fahrer die Gänge wechseln, bevor die Kupplung vollständig durchgetreten ist. Dadurch wird nicht nur das präzise Schalten erschwert, sondern es kann auch zu einem dauerhaften Defekt kommen! Auch Automatikgetriebe sind davor nicht gefeit. Obwohl das Treten der Kupplung und das Schalten an sich kein Problem darstellen, legen viele Fahrer voreilig den Parkgang ein, ohne dass das Fahrzeug vollständig zum Stehen gekommen ist – eine sehr unpraktische Vorgehensweise.
4. Tanken Sie, wenn die Tankanzeigeleuchte leuchtet.
Autobesitzer warten üblicherweise mit dem Tanken, bis die Tankkontrollleuchte aufleuchtet. Diese Angewohnheit ist jedoch sehr ungünstig, da sich die Ölpumpe im Kraftstofftank befindet und im Dauerbetrieb hohe Temperaturen erreicht. Das Eintauchen in den Kraftstoff kühlt sie effektiv ab. Leuchtet die Ölkontrollleuchte, bedeutet dies, dass der Ölstand unterhalb der Ölpumpe liegt. Wartet man, bis die Leuchte angeht, bevor man tankt, kühlt die Ölpumpe nicht ausreichend ab, was ihre Lebensdauer verkürzt. Kurz gesagt: Im normalen Fahrbetrieb ist es am besten, zu tanken, wenn die Tankanzeige noch einen Balken Öl anzeigt.
5. Nicht schalten, wenn es Zeit zum Schalten ist
Der Motor ist sehr anfällig für Kohlenstoffablagerungen. Autobesitzer und ihre Freunde sollten daher zunächst selbst überprüfen, ob sie häufig nachlässig sind und nicht rechtzeitig schalten. Beispielsweise wird bei erhöhter Geschwindigkeit, die nicht zum Fahrverhalten passt, der ursprüngliche Gang beibehalten. Dieses Verhalten erhöht die Motorbelastung und kann zu erheblichen Schäden führen, wodurch Kohlenstoffablagerungen begünstigt werden.
6 Bigfoot gibt Vollgas
Manche Autofahrer treten beim Starten, Anfahren oder Abstellen des Fahrzeugs gewohnheitsmäßig mehrmals aufs Gaspedal, was umgangssprachlich als „dreimaliges Gasgeben beim Fahren und Anfahren“ bekannt ist. Die Gründe dafür sind: Beim Starten darf man das Gaspedal nicht betätigen; beim Starten kann man den Motor leicht wieder abstellen. Tatsächlich ist das aber ein Irrtum. Durch das plötzliche Betätigen des Gaspedals schwankt die Motordrehzahl stark, die Belastung der beweglichen Teile ändert sich sprunghaft, und der Kolben gerät in eine unregelmäßige Stoßbewegung im Zylinder. Im schlimmsten Fall kann sich die Pleuelstange verbiegen, der Kolben brechen, und der Motor ist irreparabel beschädigt.
7. Das Fenster lässt sich nicht richtig anheben.
Viele Autobesitzer klagen darüber, dass der elektrische Fensterheber nicht funktioniert oder die Scheibe sich nicht in der gewünschten Position öffnen und schließen lässt. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um einen Qualitätsmangel des Fahrzeugs. Vielmehr liegt es an Bedienungsfehlern im Alltag, insbesondere bei Autobesitzern mit kleinen Kindern. Achtung: Beim Benutzen des elektrischen Fensterhebers muss man rechtzeitig loslassen, sobald das Fenster ganz unten oder oben ist. Andernfalls kann es zu einer Beschädigung der mechanischen Teile des Fahrzeugs kommen – und das kostet unnötig Geld.
8. Vergessen, die Handbremse während der Fahrt zu lösen
Manche Autobesitzer haben sich nicht angewöhnt, beim Parken die Handbremse anzuziehen, wodurch das Auto ins Rutschen gerät. Andere wiederum ziehen zwar oft die Handbremse an, vergessen aber beim Weiterfahren, sie wieder zu lösen, und halten sogar an, um nachzusehen, bis sie einen verbrannten Geruch wahrnehmen. Sollten Sie feststellen, dass die Handbremse während der Fahrt nicht gelöst wird, selbst auf kurzen Strecken, überprüfen Sie dies und lassen Sie die Bremsenteile gegebenenfalls reparieren oder austauschen, je nach Verschleißzustand.
9. Stoßdämpfer und Feder sind brüchig und die Aufhängung ist defekt.
Viele Autobesitzer wagten sich auf die Straße, um ihr Fahrkönnen unter Beweis zu stellen. Doch wenn das Fahrzeug von der Straße abkommt, kann dies erhebliche Schäden an der Vorderradaufhängung und der Reifenflanke verursachen. Beispielsweise ist die Seitenwandgummierung von Radialreifen im Vergleich zur Lauffläche weniger widerstandsfähig und kann bei einem Aufprall leicht aus der Lauffläche herausgedrückt werden, was zu Reifenschäden und Verschrottung führen kann. Daher sollte man solche riskanten Manöver unbedingt vermeiden. Wenn es nicht möglich ist, sollte man es lassen. Und wenn es doch passieren muss, sollte man vorsichtig vorgehen, um den Schaden am Fahrzeug so gering wie möglich zu halten.
10. Langfristige, vollflächige Schädigung der Druckerhöhungspumpe
Aufgrund der häufigen Nutzung gehört die Bremskraftverstärkerpumpe zu den anfälligen Teilen des Fahrzeugs. Ein Ausfall lässt sich zwar nicht vollständig ausschließen, aber es gibt einen Trick, der ihre Lebensdauer verlängern kann. Beim Abbiegen und Lenken sollte man nach dem Einlenken ein Stück zurückdrehen und die Bremskraftverstärkerpumpe nicht über längere Zeit unter Volllast betreiben. Dieses kleine Detail verlängert ihre Lebensdauer.
11. Pilzköpfe nach Belieben hinzufügen
Der Einbau eines Pilzkopfes kann die Luftzufuhr des Fahrzeugs erhöhen, wodurch der Motor mehr Luft „verbraucht“ und die Leistung gesteigert wird. In der nordischen Luft, die viel Feinsand und Staub enthält, gelangt durch die erhöhte Luftzufuhr jedoch auch mehr Feinsand und Staub in den Zylinder. Dies führt zu vorzeitigem Verschleiß des Motors und beeinträchtigt dessen Leistung. Daher muss der Einbau eines Pilzkopfes an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.
Veröffentlichungsdatum: 06.05.2022